23. November 2014

Nützliche Tipps für Blogger

Da Sie diesen Artikel gerade auf unserem Blog lesen, werden Sie ja schon wissen, dass ein Blog eigentlich nichts anderes als ein Buch ist, was immer weiter geschrieben wird (zu mindestens so lange wie der Blogger den Blog führt). Denn wie bei einem leeren Buch muss man den Blog mit Inhalt füllen. Ein neuer Blog ist ein unbeschriebenes Blatt, mit dem Potenzial ein großer, stolzer Baum zu werden. Sie können in Ihrem Blog über alles schreiben was Sie wollen, sei es über Ihr Hobby, Ihr letztes Projekt oder vielleicht wollen Sie auch einfach nur den Leuten Ihre Geschichte mitteilen, weil Ihnen ständig etwas besonderes widerfährt.

Aber interessante Texte zu schreiben ist nicht jedermanns Sache. Allerdings gibt es einige Beispiele dafür, dass auch solche Leute einen erfolgreich Blog haben. Eine Lösung für diese Leute war das Audio blogging. Auf diesen Audio Blogs werden keine Artikel oder andere Texte veröffentlicht, sondern Audiostreams oder Videostreams ersetzen die klassischen Text Blogposts.

Wenn Sie das erste Mal für sich einen Blog aufsetzen wollen, sollten Sie ein vorgefertigtes Weblog-System benutzen (Davon gibt es einige, die auch kostenlos zu haben sind.). Denn diese Blog-Systeme haben in aller Regel schon alle wichtigen und zum Standard gehörende Funktionen eingebaut, wie z.B. eine “Share it” Funktion für Ihre Blogeinträge. Mit einem schon fertigen System können Sie sich ohne Ablenkung auf den Inhalt Ihres Blogs konzentrieren.

Auf der Homepage von WordPress gibt es auch für jeden Geschmack ein Blogtheme. Wer dort nicht das richtige findet, wird sich wundern wie viele Seiten kostenlose Themen zum runterladen anbieten.

Aber wer möchte schon 2-3 Stunden täglich Blogeinträge schreiben, um zu sehen, dass keiner den Blog liest. Wenn der Blogbesitzer zwar gute Texte schreibt, aber nicht weiß, wie man im Internet gesehen wird, kann er sich bei einer der Blogging-Webseiten anmelden und dort seinen Blog aufmachen. In diesen Communities haben Sie zwar nicht die gestalterischen Freiheiten, wie bei Ihrer eigenen Domain, allerdings sind Sie nach der Erstellung Ihres Blogs direkt Teil einer Gemeinschaft, deren Hobby es ist Blogeinträge zu verfassen und sich bei anderen Bloggern Inspiration und Informationen zu holen. Sie sind also ganz nah an Ihrer Zielgruppe: Interessierte Blogleser…

Benutzen Sie solche Plattformen, um Ihren Stil zu entwickeln. Die Mitglieder von solche Blogcommunities kommentieren oft und geben Ihnen ein wertvolles Feedback, das Sie sonst auf Ihrem lost-in-space Blog nie gehabt hätten. Experimentieren Sie; über welches Thema schreiben Sie am liebsten oder welcher Schreibstil kommt bei Ihren Lesern am besten an. Lassen Sie sich von Rückschlägen nicht entmutigen. Sollten Sie mit dem Blog nicht zufrieden sein oder keine guten Bewertungen haben, können Sie einen anderen Account aufmachen und einen neuen Blog erstellen.

Wenn Ihnen das mit Ihrer Domain und Ihrem Blog passiert, kann sowas Ihren Ruf nachhaltig schädigen und denken Sie nur mal an die Arbeit, die Sie in die Bewerbung des Blogs und in die Erstellung von Blogeinträgen gesteckt haben. Nur damit Sie weniger haben als vorher…

Nach dem Sie die anfänglichen Probleme wie Stil und Inhalt geklärt haben, müssen Sie sich auch fragen, was Sie mit dem Blog erreichen wollen.
Es gibt etliche Gründe, kurz oder langfristig Blogs zu erstellen:

-Es soll ein Newsblog werden
-Es soll ein persönlicher Blog werden
-Sie wollen mit dem Blog Geld verdienen
-Der Blog ist Teil einer großer Werbekampagne
-etc.

Viele dieser Gründe geben ein Thema oder einen bestimmten Stil schon vor, aber so zahlreich wie die Beweggründe für einen Blog sind, so vielfältig sind die Wege seine Ziele damit zu erreichen. Wollen Sie z.B. Geld mit Ihrem Blog verdienen, können Sie das sowohl mit einem Blog über Fitness, wie auch mit einem über Büroinneneinrichtung. Über beide Blogs könnten Sie Ihren Lesern Produkte empfehlen, aber das Thema ist komplett unterschiedlich und dieser Blog wird sich auch stark von einem anderen Blog unterscheiden, der Ihre Lebensgeschichte als Inhalt (auch wenn es vielleicht eine Lebensgeschichte mit sehr viel Sport und Fitness ist) hat und keinen monetären Nutzen haben soll.

Die schwierigsten Blogs sind unserer Erfahrung nach die, die auch Gewinn für den Betreiber abwerfen sollen, da Sie neben den Inhalten auch viel dafür tun müssen, um immer weiter Traffic auf Ihren Blog zu bekommen (z.B. Strategien aus dem Bereich SEO und SEM).

Mit einem persönlichen Blog über die eigenen Erlebnisse, möchte man in der Regel auch nur einen bestimmtes Umfeld über sich informieren (z.B. mit einem Urlaubsblog nur die Freunde)

Wobei der Urlaubsblog für die Freunde interessanter ist als jeder Firmenblog oder jede Werbung, da die Blog Besucher den Betreiber kennen und erfahren können wie er den Urlaub verbracht haben.

Wie können Sie aber dieses natürliche Interesse an bekannten Menschen für Ihren Blog ausnutzen?

Werden Sie selber persönlich!

Auch wenn es am Anfang vielleicht schwer fällt, sollten Sie sich immer auf einer Seite auf Ihrem Blog vorstellen und sagen wer Sie sind. Stellen Sie Bilder von sich auf den Blog. Wenn die Leser das Gefühl haben Sie zu kennen, werden sie sich eher mal die Zeit nehmen um Ihre Blogeinträge zu lesen und zu kommentieren.

Diese Kommentare sind gerade für Leute wichtig, die das erste Mal Ihren Blog besuchen. Wenn Sie Kommentare bei Ihren Blogs haben, die Ihre Aussagen unterstützen, wird vielen Lesern dieser “erste Eindruck” im Kopf bleiben und Ihnen beim nächsten Mal vertrauen ohne einen Kommentar lesen zu müssen.

Wir vergleichen das gerne mit einem YouTube Video: Egal wie unrealistisch das Video aussieht, wenn in den Komments 19 von 20 Leuten den Inhalt des Videos bestätigen, neige ich auch dazu es zu glauben – und seinem nächsten Video voraussichtlich auch.

Abgesehen von den offensichtlichen Notwendigkeiten beim Erstellen eines Blogs (regelmäßige Posts, ansprechendes Design, gut lesbarer Stil, etc…) haben uns unsere Erfahrung noch folgendes gezeigt:

- Ein Blog braucht lange um sich zu etablieren. – Haben Sie einen langen Atem.
- Seien Sie ehrlich zu sich: Sind Ihre Texte wirklich so gut wie Sie denken?
- Seien Sie ehrlich zu Ihren Lesern, egal ob es die Produkte oder Sie betrifft.
- Kommentare kommen nur von den Leuten, denen Sie auch die Zeit wert sind.

Für Ihren Erfolg,

Guido & Götz

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Comments

  1. azella says:

    Netter Artikel, das mit dem langen Atem kann ich nur bestätigen.

  2. Jens Huebner says:

    es ist richtig! Durchhalten und auf keinen Fall aufgeben! Es ist so wie im richtigen Leben ;-) Wer zu früh aufgiebt erntet die Früchte nicht.

  3. Thorben says:

    Wahre Worte.
    Der Beitrag ist zwar schon älter, aber immernoch Top-Aktuell.
    Danke.

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