25. Oktober 2014

Casual Wear für Webmaster – Eine Expertenmeinung

Hallo Bernd, die heutige Frage mag ein wenig aus deinem Expertenbereich rausragen, aber wir möchten trotzdem deine Meinung dazu wissen: Welche Kleidung sollte ein Webmaster tragen, wenn er ein Offline-Seminar besucht? Ist ein Anzug in unserer jungen, dynamischen Branche noch angebracht? Kann es auch ein Urlaubsoutfit sein um zu zeigen, dass man “frei” ist?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hi Götz und Guido,

Vor kurzem hatte ich einen Fototermin mit einem frisch diplomierten Bauingenieur. Der junge Mann brauchte für seine anstehende Stellensuche ein aussagekräftiges Bewerbungsfoto. Als wir uns in meinen Kölner Fotostudio trafen, viel mir auf, dass mein Kunde nicht gerade vorteilhaft für das bevorstehende shooting gekleidet war. Sein Sakko war unifarben braun und einen Tick zu groß, das Hemd grob kariert und ebenfalls in Beige- und Brauntönen gehalten. Eine Krawatte hatte er erst gar nicht mitgebracht. Aus meiner Sicht hatte das Outfit des wirklich sehr sympathischen jungen Herrn, nicht viel mit seinem zukünftigen Beruf gemein.

Mir ist klar, dass ein Bauingenieur kein Banker oder Unternehmensberater ist und demnach auch nicht im feinsten, maßgeschneiderten Tuch vor meine Kamera treten muss. Dieser Freizeitlook, den mein Kunde sich für seine fotografische Selbstpräsentation ausgewählt hatte, war aber eindeutig des Lässigen zu viel. Als ich während unseres Vorbereitungsgesprächs den ersten zaghaften Versuch startete, das ”Kleidungsproblem“ anzusprechen, unterbrach er mich mit einer dezent abwertenden Handbewegung:

Ach wissen Sie. Ich bin da mehr auf mein fachliches Können fixiert, da habe ich auch wirklich was zu bieten. Mit meiner Kleidung möchte ich erst gar nicht groß kommunizieren. Das ist nicht mein Ding“, führte er aus.

Das geht aber nicht!“, erwiderte ich – ganz bewusst kurz und bündig.

Wie meinen sie das?“, hakte er, sichtlich von meiner Aussage überrascht, nach.

„Es geht einfach nicht, dass Sie mit Ihrem Äußeren nicht kommunizieren. Sie mögen sich das vielleicht vornehmen, aber sie transportieren mit Ihrem Äußeren – und dazu gehört nun mal Ihre Kleidung – IMMER Informationen. Mit Ihrem jetzigen Kleidungsstil drücken Sie zum Beispiel vornehmlich eine gehörige Portion Lässigkeit aus. Aus meiner Sicht ist das für unser Vorhaben, sie zielführend für Ihre Bewerbungen als Ingenieur zu fotografieren, schwierig.“

Es gelang mir meinen Kunden zu überreden, sein grob kariertes Hemd gegen ein hellblaues Businesshemden, das ich zum Glück noch als Ersatzhemd im Studio hatte, auszutauschen. Auch eine dezent gemusterte Krawatte in hellblau/dunkelblau -Tönen hing zum Glück noch auf meinem Kleiderständer und unser Fotoshooting konnte nach einigem Hin- und Herbezupfe an seinem zu weiten Sakko losgehen.

Die wichtigste Feststellung beim Versuch eure Kleidungsfrage zu beantworten ist also:

Kleidung kommuniziert immer!

Internetmarketer und Webdesigner zähle ich zu der Berufs- oder Unternehmensgattung “Medienberufe“. Fotografen gehören natürlich ebenfalls in diese Berufgruppe hinein. Und was ich als „Freiberuflicher Fotograf“ schon während meines Designstudiums realisiert habe, war, dass ich bei der Abwicklung meiner Fotoaufträge auf die unterschiedlichsten Menschen aus den unterschiedlichsten Berufs- und Unternehmensbereichen treffe. In Extremfällen fotografiere ich montags einen hoch dekorierten Mediziner in seiner Privatpraxis und dienstags den Türsteher einer Kölner Szene-Disco. Da diese Auftragskonstellation vor kurzem tatsächlich innerhalb einer Arbeitswoche Realität war, hilft es Euch vielleicht, wenn ich einfach mal beschreibe, was ich zu welchem Termin angezogen habe.

Bei meinem Fototermin mit dem Türsteher trug ich schwarz-weiße Adidas Turnschuhe und eine schlichte Jeans einer bekannten Marke. Diesen, vielleicht etwas zu sportlich-lässigen und gewöhnlichen ”Jeans-Turnschuh-Look“, kombinierte ich mit einem weiß-hellgrau kariertem Businesshemd mit Kentkragen. Darüber trug ich eine hochwertige Wachsjacke. Die gewählte Jacke passte gut zu meinem lässig und sportlich wirkenden Jeans-Turnschuh- Outfit. Der gepflegte Kentkragen meines Hemdes sorgte dafür, dass ich bei meinem Gegenüber den nötigen aufgeräumten und ”gut angezogenen“ Eindruck hinterlasse. Ich fühlte mich sehr wohl in diesem praktischen Streetwear-Outfit.

Für den Fototermin mit dem Mediziner entschied ich mich bewusst auf Jeans und Turnschuhe zu verzichten. Stattdessen trug ich eine dunkelgraue Buntfaltenhose aus hochwertiger Schurwolle und hochwertige, rahmengenähte, schwarze Lederschuhe.

Die relativ preiswert ergatterte, aber dennoch sehr gut sitzende Buntfaltenhose mit Umschlag kombinierte ich mit einem schwarzen, leicht taillierten ”Edelsakko“, ebenfalls aus hochwertiger Schurwolle, eines bekannten italienischen Herstellers (um 500 €). Das Sakko hat eine nahezu perfekte Passform. Dafür ist unter anderem das aufwändig von Hand eingenähte Revers verantwortlich, dass sich sehr gut an meinen Oberkörper anschmiegt. Die Ärmel habe ich ein wenig kürzen lassen, so dass meine Hemdsärmel – bei gerade herunterfallenden Armen – einen guten Zentimeter herausragen. Bei der Wahl meines Hemdes habe ich ganz bewusst ein wenig Farbe ins Spiel gebracht: Zur Grundfarbe Weiß, gesellen sich hellblaue, bzw. orangefarbene Karomuster. Mein hochwertiges Businesshemd eines englischen Herstellers hat einen etwas breiteren Kentkragen. Auf eine Krawatte habe ich verzichtet.

Meine Selbstbeurteilung zur Kleiderwahl:

Ich denke, dass ich bei meinem Kunden aus der Medizinbranche einen sehr aufgeräumten und eleganten Eindruck hinterlassen habe. Allerdings empfand ich meine tollen Schuhe nach insgesamt fünf Stunden Aufenthalt in der Praxis (Fotografie von Behandlungsräumen und Portraitaufnahmen mehrerer Mediziner) als sehr unbequem. Vielleicht hätte ich anstatt der Stoffhose auch eine Kord- oder Chinohose und dazu dann bequemere Schuhe tragen sollen.

Und was würde ich anziehen, wenn ein Stadtmagazin mich beauftragen würde eine Portraitserie von Kindern in einem Kindergarten zu machen?

Ich denke da zuerst an ein witziges buntes T-Shirt. Dazu vielleicht eine Jeansjacke und passend zum Shirt ein Basecap. Ein paar coole Turnschuhe aus Stoff währen auch ganz sinnvoll, um bei den Kindern gut anzukommen.

Ihr seht anhand der recht unterschiedlichen Aufzählungen: ich finde es wichtig meinen Kleidungsstil so gut es geht an meine Umgebung in der ich gerade arbeite, anzupassen.

 

Doch jeder Kunde ist anders

Ich denke, dass es sich im Berufsfeld des Internetmarketer ähnlich verhält. Beim Anbieten eurer Dienstleistungen trefft Ihr – so wie ich – auf sehr unterschiedliche Kunden und Unternehmen. Eine Präsentation in einer angesehenen Düsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei ist etwas ganz anderes, als ein Beratungstermin bei einem mittelständigen Handwerkerbetrieb. Bei den eher konservativ eingestellten Juristen kann es durchaus sinnvoll sein, den Termin im klassischen, gut sitzenden und exquisiten Businessanzug mit hellem Hemd und dezenter Krawatte wahrzunehmen.

Und was würde der Handwerksmeister von einem derartig Auftritt halten?

Klar, irgendwo bleibt das auch spekulativ. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass er all zu viel mit diesem ”piekfeinen Edelzwirn” anzufangen weis.

Wie Ihr seht, versuche ich in Sachen Kleidung möglichst variabel zu sein und mich bei der täglichen was-zieh-ich an-Frage an meine jeweilige Kundschaft anzupassen. Der Nachteil dieser Herangehensweise liegt natürlich auf der Hand. Denn wer anstrebt, sozusagen möglichst in allen Lebenslagen, korrekt angezogen zu sein, benötigt natürlich einen entsprechend gut gefüllten Kleiderschrank. Wichtig ist meiner Ansicht nach auch, darauf zu achten, dass alle Kleidungsstücke, die man zu geschäftlichen Anlässen trägt, als qualitativ hochwertig und gepflegt wahrgenommen werden.

Alles also nicht so ganz einfach. Vor allem, weil man durchaus behaupten darf, dass wir Deutschen nicht unbedingt als Trendsetter gelten, wenn es um Mode- oder Kleidungsstilfragen geht. Bei meiner fotografischen Arbeit im Bereich Business- und Bewerbungsfotos spielt das Thema Kleidung eine wichtige Rolle. Zu oft habe ich allerdings das Gefühl, dass die Menschen, die in ein mein Kölner Fotostudio kommen, das nicht so sehen.

Schlecht sitzende, preiswert erworbene Sakkos, zu weit geschnittene bügelfreie und stinklangweilige Businesshemden einer bestimmten (preiswerten) Marke, globig wirkende “Businessschuhe“ mit Gummisohle, ja, das und vieles mehr sind durchaus Erkennungsmerkmale des deutschen Geschäftmannes. Bei uns scheint es bei Kleidung eben in erster Linie darum zu gehen, dass sie praktisch und preiswert ist. Dass Mode und Kleidung auch eine Art Sprache ist und sehr viel über den Träger verrät oder dass sie gar dazu beitragen kann positive Assoziationen in unserem sozialen Umfeld zu erzeugen, diese Einsicht ist bei uns nicht unbedingt allgemein anerkannt.

Also liebe Internetmarketer, man muss es bei der von Götz und Guido völlig zu Recht gestellten Kleidungsfrage zwar nicht übertreiben und von jetzt auf gleich zur Modeikone mutieren; das Bewusstsein dafür, dass Kleidung IMMER kommuniziert und demnach vorteilhaft gewählte Kleidung eben POSITIV wahrgenommen wird, wäre aber schon ein erster Schritt.

Hier nun ein paar interessante Surftipps im Web:

Auf stilmagazin.de könnt Ihr Euch sehr umfangreich in das Thema klassische Herrenmode einlesen. Vieles, was ich über das Thema weiß und versuche an mir selbst oder aber im Bereich der Businessfotografie anzuwenden, habe ich auf dieser tollen Webseite erfahren.

Wie man sich in Deutschland kleidet. Sehr lesenwerter Artikel auf ZEIT-ONLINE.

Zum Zeit.de Artikel “Wie man sich in Deutschland kleidet”

Ein wichtiges Nachschlagewerk in Buchform gibt es natürlich auch:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DER GENTLEMAN, Handbuch zur klassischen Herrenmode. Erschienen im Ullman Verlag. Aus gleichem Haus darf ich das Buch HERRENSCHUHE HANDGEARBEITET empfehlen.

Ich hoffe Euch mit meiner Antwort ein wenig weitergeholfen zu haben und freue mich wie immer auf Eure Anregungen und Kritik!

Liebe Grüße aus Köln

Bernd Löber

Zur Homepage von Bernd Löber:

Bewerbungsfotos Köln

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Vielen Dank für die ausführliche und anschauliche Antwort, Bernd. Du hast natürlich recht, wenn man professionell vor den Kunden auftreten will, wird man nicht um die Frage herumkommen: “Was möchte ich darstellen und wie will ich mich präsentieren? ” Dazu gehört es dann auch, auf die richtige Kleidung zu achten, denn nur weil man selber keinen besonderen Wert auf  einen ordentlichen Kleidungsstil legt, heisst dies noch lange nicht, dass das Gegenüber genauso denkt.

Aber was ist die Meinung von unseren Lesern? Hat jemand schon ein Offline Seminar gehalten, und wenn ja wie sind Sie im Vorhinein mit der Kleidunsgfrage umgegangen? Oder wie sind Sie zu Ihrem letzten Geschäftstermin gegangen? Über Kommentare und Anregungen würden wir uns freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Götz & Guido

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Was soll ich von Google Instant Preview halten?

Auf der SERP von Google gibt es seit Mitte Oktober 2010 die Funktion “Google Instant Preview”. Mit einem Klick auf das Lupensymbol neben dem Webseitenlink, wird ein kleines Vorschaufenster von der Seite geöffnet.

Die Google Instant Preview ist eine weitere Maßnahme von Google dem User eine bessere Vorauswahl zu ermöglichen, bevor er sich endgültig für eine Webseite entscheidet und die Google-Seite verlässt.

Bei dem Bild in dem Vorschaufenster handelt es sich um einen Snapshot der Seite, auf dem mit orangenen Rahmen, die für die Keywords relevanten Text-Bereiche hervorgehoben sind. Hat man einmal auf das Lupensymbol geklickt, reicht es im Folgenden, wenn man mit dem Cursor über eines der Suchergebnisse geht, um sich die Vorschau anzeigen zu lassen. Dabei werden, sogar die Adwords-Anzeigen auf der rechten Seite von der Vorschau verdeckt.

Dies bedeutet natürlich dass die Anzeigen, die nicht auf einen der ersten Plätze stehen, noch weniger von den Besuchern wahrgenommen werden. Und es wächst die Notwendigkeit für seine Anzeige so viel Geld zu bieten, dass die Werbung auf Platz 1-3 landet. Dies ist natürlich für Google ein netter Nebeneffekt von der Funktion.

Ein Problem für Google besteht allerdings darin, die Vorschaubilder so aktuell wie möglich halten zu müssen. Denn es waren bei einigen Seiten nach einer kompletten Überarbeitung des Designs auch nach 2 Tagen noch immer die alten Snapshots enthalten. Die User wurden durch den Fakt, dass die Webseite überhaupt nicht zur Vorschau passte, verunsichert und waren sich gar nicht sicher, ob sie den richtigen Link angeklickt haben.

Google selber beschreibt die Vorteile der Vorschaufunktion so:

-Zitat-

Schneller Vergleich von Suchergebnissen
Durch die direkte Ansicht der Webseiten können Sie Suchergebnisse besser vergleichen und das Passende auswählen.

Relevante Inhalte auf einen Blick
Vergrößerte Textauszüge heben den Suchbegriff im Kontext der Seite hervor. So erkennen Sie schnell, ob dies dem Gesuchten entspricht.

Interaktion mit der Ergebnisseite
In der Vorschau können Sie das Layout einer Webseite ansehen, bevor Sie auf das Suchergebnis klicken.

-Zitat Ende-

Für die Webmaster und die SEO’ler bedeutet die Vorschau allerdings, dass man noch stärker auf ein gutes optisches Design achten muss, damit die Webseite auch auf den Vorschaubildern möglichst interessant erscheint. Dies führt natürlich, in der Folge nochmal zu weiteren Herausforderungen in der OnPage Optimierung.

Für Webmaster die keine visuelle Preview zulassen wollen, überlegt Google eine nopreview-Anweisung für den Robots-Metatag einzuführen. Bisher kann nur durch die nosnippet-Anweisung die Preview verhindert werden, die dann aber leider auch die übliche Textanzeige auf den SERPs ausschließt.

Auf die Auswahl des Users hat die Vorschaufunktion auf jeden Fall das Potenzial, folgenden Einfluss zu nehmen: Die visuelle Komponente einer Webseite wird stärker in den Vordergrund geholt. So können hässliche, aber gute, keywordoptimierte Seiten abgestraft und Seiten mit einem ansprechenden Design, die allerdings weniger Keywordoptimierung erfahren haben, mit mehr Klicks belohnt werden.

Eine Überarbeitung der eigenen Seite zu optimierungszwecken ist nach unserer Meinung noch nicht notwendig, doch sollte man bei zukünftigen Änderungen auf der Webseite, doch auch immer stärker die optische Optimierung im Auge behalten.

So könnten die ersten möglichen Optimierungsmaßnahmen für die Vorschau sein, Firmen-Logos oder Hauptüberschriften und dergleichen auf Webseiten so groß zu gestalten, dass sie bereits auf dem Vorschaubild zu lesen bzw. gut zu erkennen sind. Damit sieht man die erste brauchbare Information über die Seite auch in der Vorschau und ermutigt so zum Klicken.

Momentan wird die Vorschaufunktion noch relativ wenig von den Usern benutzt. Dies liegt zum einen daran, dass es für jeden Browser schon kostenlose Preview-Addons gibt, die einem eine Vorschau von jedem Link, über den man den Cursor hält, anzeigen. Zum anderen frisst die Google Instant Preview auch einiges an Performance und Bandbreite. Doch wie das in ein paar Jahren aussieht und ob dann alle SEO’ler nur noch mit Webdesigner auftreten, kann man jetzt noch nicht abschätzen.

Für Ihren Erfolg,
Götz & Guido

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Was macht Ihr Banner klickstark?

Wer kennt das nicht: Man meldet sich bei einem Affiliate Programm an und möchte das vorgefertigte Werbematerial nutzen. Allerdings denkt man sich: “Davon ist kein Banner klickstark” und oft hat man selber keine Zeit oder kein Geld um selber professionelle Banner erstellen zu lassen.

Dann heißt es: Selbst Hand anlegen! Wenn man nicht gerade Erfahrung mit Grafikdesign hat, wird es schwer ein professionell aussehendes Banner zu erstellen. Daher soll es heute um die Punkte gehen, auf die man achten sollte, damit man für die Bannerwerbung das richtige auswählt oder das selbsterstellte Banner klickstark ist.

Wer Erfahrung mit Werbung im Printbereich hat, wird sich wundern, wie groß die Unterschiede zwischen Werbung im Internet und auf Printmedien sind. So wird als Beispiel, die Klickrate durch Verknappung (“Nur für kurze Zeit!”) nicht gefördert.

Da wir Sie nicht zu einem Grafikdesigner machen können, wollen wir Ihnen mit der folgenden Liste die Möglichkeit geben, zumindest beurteilen zu können, ob es sich bei einem Banner um ein voraussichtlich klickstarkes oder eher nicht so gutes Banner handelt.

Die wichtigsten Eigenschaften für ein klickstarkes Banner

1.) Es sollten sich keine Preisangaben auf dem Banner befinden.

2.) Call-to-Action (“Hier klicken”) erhöht die Leistung der Banner.

3.) Die Call-to-Actions sollten auch bei animierten Bannern mit mehreren Frames immer zu sehen sein.

4.) Nackte Haut wirkt sich positiv auf die Klickrate aus.

5.) Als die besten Hauptfarben haben sich Grau und Rosa herausgestellt.

6.) Banner auf denen Menschen abgebildet sind haben bessere Klickraten als Banner ohne Menschen.

7.) Eine Vergrößerung des Banners (Zoom des Banners) führt zu mehr Klicks pro View.

8.) Die Auszeichnung “Gratis” wirkt sich förderlich auf die Klickrate aus.

9.) Die besten Ergebnisse wurden mit genau 3 Botschaften pro Banner erreicht (auch eine URL ist schon eine Botschaft).

10.) Ein animiertes Banner sollte mindestens 5 Frames haben.

11.) Videos als Banner-Format erhöhen die Klickrate erheblich.

12.) Vermeiden Sie Tierbilder in Ihren Bannern.

13.) Bekannte Gesichter (“Promis”) auf Bannern sorgen für bessere Klickraten.

14.) Banner ohne Blinkeffekte haben bessere Ergebnisse als Varianten mit Blinkeffekt.

 

Weiterführende Tipps für Bannerwerbung

- Versuchen Sie Neugier oder eine positive Emotion mit Ihrem Banner zu erzeugen.

- Bei Branding-Kampagnen sollten immer Logo und URL auf allen Bannern enthalten sein.

- Versuchen Sie Ladezeiten so gering wie möglich zu halten. Ein Banner sollte am besten vor der Trägerseite fertig geladen sein.

- Suchen Sie sich die richtige Werbeumgebung. Es sollten Seiten sein, die generell schon ein hohes Vertrauen der Besucher besitzen, dies wirkt sich auch positiv auf die Werbeplätze der Seite aus.

- Versuchen Sie sich Werbeplätze auf Seiten zu suchen, die lange angeschaut werden (z.B. Agenden, Chatseiten usw.).

- Neben dem Platz ganz oben auf der Seite, ist eine weitere gute Bannerplazierung rechts unten im Browserfenster.

- Wenn möglich, verwenden Sie Targeting-Möglichkeiten (benutzerabhängige Werbung), z.B. anhand von Profilangaben.

- Das eigene Banner sollte idealerweise zu dem Design der Trägerseite passen. Ein zu aufdringliches Design verstört den Besucher nur.

- Aus Sicht einer Kampagne sollte die Landingpage nach dem Banner halten, was das Banner selbst verspricht. Versuchen Sie an beiden stellen ein ähnliches Design zu verwenden. So dass der Besucher das Gefühl hat, er ist auf der richtigen Seite gelandet und nicht auf irgendeine Weiterleitung hereingefallen.

Sie sehen, selbst wenn man ein Banner oder eine Werbekampagne nicht selber erstellen muss, gibt es einige Dinge, die man bei der Auswahl des richtigen Banners falsch machen kann. Denken Sie auch daran, auf der eigenen Seite nur Banner zuzulassen, die zumindest Ihr Design nicht zu sehr stören. Denn das beeinflusst nicht nur die Klickraten der Banner negativ, sondern auch den Eindruck Ihrer Seite.

Mit unseren Tipps werden Sie für Ihre Werbung schnell die klickstarken Banner erkennen oder erstellen können und mit hoher Wahrscheinlichkeit so Ihre Bannerwerbung effektiver machen.

Für Ihren Erfolg,
Götz & Guido

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Businessfotos zum Vertrauensaufbau – Eine Expertenmeinung

Hallo Bernd, wir alle wissen ja, das ein Webmaster auch sein eigenes Foto, zwecks Vertrauensaufbau, auf seine Webseite setzen sollte. Wie genau sollte dieses Foto aussehen bzw. was sind die schlimmsten Fehler die man machen kann?

businessportrait kölnHi Götz und Guido,
zuerst einmal ein dickes Lob für Euren Blog. Bei Euch kann man einiges Lernen. Vor allem aber veröffentlicht Ihr sehr regelmäßig neue und abwechslungsreiche Artikel – da werd` ich glatt ein bisschen neidisch. Nun versuche ich gern auf eure Frage einzugehen:

Ihr beiden schließt ja Eure interessanten Textbeiträge ja immer mit dem Satz „Für Ihren Erfolg.“ Das finde ich stark und vor allem kann ich mich dem nur anschließen. Ich bin als Spezialist für Business- und Bewerbungsfotos ebenfalls davon überzeugt, dass meine Fotos in erster Linie so konzipiert werden müssen, dass sie meinen Kunden ERFOLG bei ihrer Unternehmenskommunikation bringen. Wie man dass letztendlich fotografisch umsetzt, ist natürlich von Kunde zu Kunde oder besser gesagt, von Branche zu Branche sehr unterschiedlich.

Das Businessportrait vor „neutralem“ Hintergrund:

Ja, das ist aus meiner Sicht eine sehr gute Methode, sich bei seinen potenziellen Kunden oder Geschäftspartnern als sympathische, aber eben auch kompetente Person zu präsentieren. Ein neutral gehaltener, ruhiger Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit des Bildbetrachters in Sekundenbruchteilen auf die fotografierte Person. Und das finde ich gerade im rasant schnellen Medium INTERNET wichtig! Denn gerade dort müssen Portraitaufnahmen schnell „funktionieren“ und die wichtigsten Kernbotschaften (Sympathie, Vertrauen, Kompetenz, Attraktivität, Professionalität) widerspiegeln. Was ich an vielen Portraits von Selbstständigen vermisse, ist, dass sie die oben genannten Attribute entweder nur unterschwellig oder teilweise überhaupt nicht transportieren. Aus meiner Sicht ist das fatal!

Denn Gesichter stellen ein sehr wichtiges Element in der Unternehmenskommunikation bzw. der Werbung dar. Wenn Ihr euch dazu einfach mal ein paar Magazine in die Hand nehmt und euch dort die einzelnen Anzeigenkampagnen anschaut, wird auch Euch auffallen: Fast keine Werbekampagne kommt ohne Gesicht aus. Das liegt daran, dass die gewieften Werbestrategen schon seit Jahrzehnten wissen, dass Gesichter den Betrachter einer Werbeanzeige viel stärker emotional berühren, als beispielsweise der dazugehörige Text oder das obligatorische Firmenlogo.

Wenn Webmaster sich beispielsweise auf Ihrer „Über Mich Seite“ mit einem starken Portraitfoto präsentieren, ist das mindestens aus zwei Gründen von Vorteil:

1. Das Portrait löst, wie oben beschrieben, beim Besucher eurer Website starke Emotionen aus. Es erregt die Aufmerksamkeit eurer potenziellen Kunden.

2. Das Portrait schafft Vertrauen! Denn wer sich seinen Besuchern zusätzlich mittels Foto zu erkennen gibt, steht im wahrsten Sinne des Wortes zu seinem Angebot!

Jetzt aber endlich zum zweiten, ebenso wichtigen Teil Eurer Frage: Wie sollte ein solches „Webmasterportrait“ aussehen und was sind die schlimmsten Fehler, die man beim Erstellen eines solchen Fotos machen kann?

Fotografie und eben auch die Portraitfotografie, ist spätestens seitdem Sie digital betrieben wird, ein Beschäftigungsfeld für Jedermann. Denn im Prinzip versetzt das digitale Zeitalter beinahe jeden in die Lage, ohne nennenswerten Zeit- oder Kostenaufwand Fotografien in nahezu unendlicher Anzahl zu produzieren.Die Hersteller von Kameras und auch die Anbieter von Bildbearbeitungsprogrammen vermitteln uns, wenn ich es mal salopp auf einen Nenner reduzieren darf, ja auch ganz bewusst folgende Botschaft:

„Digitale Fotografie ist heute so einfach, das man sie noch nicht einmal erlernen muss!“

In der Hobbyfotografie mag das ja noch bedingt zutreffen. Wenn es allerdings darum geht Fotografie erfolgbringend in einem werblichen Kontext einzusetzen, ist sie ausdrücklich kein einfach zu beherrschendes Medium!

Wer macht die besten Businessfotos?

Vielen Betreibern von kommerziellen Webseiten fällt es schlichtweg schwer, die, teilweise sehr deutlichen Qualitätsunterschiede der verschiedenen Anbieter von Businessfotos fachlich zu beurteilen. Für mich steht außer Frage, dass viele Fotografen diesen Umstand (bewusst oder unbewusst) für sich ausnutzen. Ein paar schnelle Schüsse bei einem netten Beisammensein und die bewährten Verkaufsargumente genügen meist, den ahnungslosen Kunden mit höchst bescheidener Qualität zu überzeugen. Um diesem „Qualitätsmissstand“ entgegenzutreten, rate ich auch Webmastern, sich selbst schon vor der Buchung eines Fotografen ein wenig in das Thema „Businessfotografie“ einzuarbeiten.

Ein paar Tipps für Eure zielführende Fotografensuche:

  • Macht Euch selbst deutlich, dass Euer Businessfoto ein äußerst wichtiger, visueller Beitrag in Eurer Unternehmenskommunikation darstellt. Das Foto muss beim Adressaten (dem Besucher Eurer Website) positive Assoziationen erzeugen. Ein Businessfoto ist – im Gegensatz zu einem für den privaten Nutzen erstellten Portrait – ein „Werbefoto“ mit eindeutiger Funktion!
  •  

  • Achtet auf Euer Äußeres. Gekonnt ausgewählte und qualitativ hochwertige Kleidung macht jeden Menschen attraktiver. Ich stelle immer wieder fest, dass dieser, für die Erstellung erfolgreicher Businessfotos, wichtige Aspekt, vernachlässigt wird. Erscheint gut ausgeschlafen, gepflegt und gesund zu Eurem Fototermin.
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  • Sucht Euch einen Fotografen aus, der sich nachweißlich auf das Thema Businessfotografie spezialisiert hat und die dementsprechenden Fachkenntnisse mitbringt. Das obligatorische Schild „HIER PROFESSIONELLE FOTOS“ im Schaufenster eines Studios oder auf einer Website, ist nicht automatisch ein Garant für qualitativ hochwertige und vor allem erfolgbringende Portraitaufnahmen. Lasst Euch lieber Arbeitsproben von den Fotografen, mit denen Ihr in Kontakt tretet, zeigen. Ein ausgewiesener Könner wird seinen potenziellen Kunden die entsprechende, also themenrelevante, Website mit abwechslungsreichen Bildbeispielen und informativen Texten präsentieren.
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  • Zeigt selbst das nötige Engagement! Signalisiert Eurem ausgewählten Fotografen schon bei der ersten Kontaktaufnahme wie wichtig der bevorstehende Fototermin für Euch ist. Denn: Ein starkes Businessfoto ist IMMER das Ergebnis einer gemeinsamen und positiven Zusammenarbeit zwischen Eurem Fotografen und Euch selbst.
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  • Seid bei günstigen Angeboten kritisch! Hochwertige Businessfotos schießt auch der erfahrenste Portraitfotograf nicht auf die Schnelle. Ein Fotograf, der ernsthaft darauf bedacht ist, seinem Kunden ein außergewöhnlich gutes Erfolgsfoto zu produzieren weiß: Jeder Kunde ist ein individueller Kunde und eine neue fotografische Herausforderung!
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  • Zeit ist ein Qualitätsfaktor! Überprüft unbedingt schon vor der Terminvereinbarung, wie viel Zeit Euch Euer Fotograf für das gemeinsame Erarbeiten Eures Businessportraits einräumt. Im Normalfall ist es ja nun mal so, dass Ihr ungeübt darin seid, unter Blitzlichtgewitter vor einer Kamera zu posieren. Ein Fotograf, der – wohlmöglich ob seines „super günstigen Sonderangebots“ – seinem Kunden nicht die nötige Zeit zum Fotografieren einräumt, ist aus meiner Sicht nicht wirklich daran interessiert, auf einem hohen fotografischen Niveau zu arbeiten.
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  • Nichts ist schlimmer als Routine! Beim Erstellen von Businessfotos gibt es definitiv keine gängige Methode, mit welcher man dann routiniert Kunde für Kunde „abfotografieren“ kann. Individualität, fotografisches Können, Hingabe, Motivation und Fachwissen sind auch bei der Erstellung Eurer hochwertigen Aufnahmen unverzichtbare Parameter. Ein solches und aus meiner Sicht unverzichtbares „Qualitätspaket“ kauft Ihr niemals mit dem günstigsten Preis ein.

Ich hoffe, dass meine Antwort euch ein wenig geholfen hat in dem etwas spezielleren Segment der Businessfotografie zu recht zu finden und freue mich schon jetzt auf Euer feedback.

Mehr Artikel zum Thema auf meinem Fotografie Blog

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Admin: Lieber Bernd, erstmal einen riesen Dank für diese ausführliche Antwort. Die Tipps sind wirklich hochwertig. Für den Otto-Normal-Verbraucher wird es wohl schwer sein, eigene professionelle Fotos anzufertigen. Daher ist es auch eine kluge Entscheidung, seine Businessfotos von einem professionellen Fotografen machen zu lassen, genauso wie man das Design einer Webseite auch von einem professionellen Grafiker erstellen lässt.

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Typografie beim Blogging – Tipps vom Experten

Bernd Löber

Bernd Löber - Foto: Ralf Kracht

Auch beim Blogging sollten wir, genau wie es auch in den Tageszeitungen gemacht wird, bestimmte typografische Stilelemente einsetzen. Hier erfahren Sie, direkt vom Experten, worauf Sie beim Blogging achten müssen.

Wir haben Bernd Löber, einen Kommunikations-Designer gefragt: Gibt es Regeln bezüglich des Einsatzes von bold, kursiv und unterstrichenen Stilelementen beim Blogging? Also, wann sollte man welches nutzen?

Hi Götz und Guido,

bei eurer interessanten Fragestellung geht es um Typografie oder zumindest um einen kleinen Ausschnitt davon. Das finde ich gut, denn eine gute Typografie gehört zu den wichtigsten Eigenschaften, die ein Weblog aufweisen sollte.

Ein Weblog ist in den meisten Fällen nun mal sehr textlastig. Wenn Blogger also tatsächlich wollen, dass ihre Texte wahrgenommen werden (ich schreibe jetzt hier ganz bewusst nicht GELESEN werden!), dann müssen sie sich ernsthaft Gedanken machen, wie sie diese auf Ihrem Blog darstellen. Denn: Der Besucher einer Website ist gemein. Er ist faul und völlig überfordert mit den vielen Eindrücken, die ihm das pfeilschnelle Medium Internet bietet. Kurz um: Der Leser will oder besser gesagt, er muss geführt werden!

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir Texte auf Webseiten nicht so lesen, wie wir ein Buch oder eine Zeitschrift lesen. Im Internet setzen wir uns intuitiv eine Art „Scannerblick“ auf und sind bestrebt, mit diesem „Abtasten von Textpassagen“ möglichst zügig an die gewünschten Informationen zu kommen.

Headline, Subline, Fließtext! Das könnte auch Euer Basislayout werden!

Mein Tipp: Bringt mit ein paar recht einfachen gestalterischen Maßnahmen den nötigen Pepp in Eure Texte. Fangt möglichst jeden Blogeintrag mit einer knackigen und im Sinne der Schriftgröße groß geschriebenen Headline an. Danach darf dann auch nicht sofort euer vom Leser als ellenlang empfundener Haupttext (Fließtext) folgen. Zuvor sollte unter der Headline noch die so genannte Subline stehen und eben auch als solche zu identifizieren sein.

Ach ja: eine Subline ist im Prinzip die zweite Überschrift eures Textbeitrags. Im besten Falle erklärt sie dem Leser in wenigen Sätzen, was er wohlmöglich verpasst, wenn er jetzt nicht sofort in den Lauftext einsteigt.

Zur Gestaltung einer Subline gibt es natürlich viele Möglichkeiten. Ich bin ein Freund der einfachsten Methode: Meine Sublines schreibe ich immer fett und 2 Punkt größer, als den danach folgenden Fließtext. Mit diesen sehr einfach durchzuführenden Maßnahmen haben wir schon einiges für unseren potenziellen Leser getan. Denn durch die Erkennbarkeit der verschiedenen Textbausteine (Unterschiedliche Größen von Headline, Subline und Fließtext) versetzen wir ihn schon recht gut in die Lage, seinen imaginären Scanner effektiv einzusetzen.

 

Ein paar Tipps für den Fließtext:

Absätze:

Absätze sind eine gute Möglichkeit den aus Sicht des Lesers viel zu langen Fließtext überschaubarer zu machen. Bild-Online macht uns das ja täglich sehr professionell vor. Die setzen eigentlich generell nach maximal 5 Sätzen immer einen Zeilenabstand und unterteilen damit den Fließtext in kleinere und somit eben viel überschaubarere Textpassagen. Wichtig: Zu viel Abstand zwischen zwei Textabschnitten ist oft kontraproduktiv. Es sieht dann aus Sicht des „dummen Lesers“ (Redakteure von namhaften Medien betiteln uns als solche!) schnell so aus, dass der untere Textabschnitt nicht mehr zwingend lesenwert ist.

Mitten im Lauftext fett:

Auch hier muss ich die Strategen von Bild-Online loben. Bild-Online versteht es nämlich nicht nur sprachlich seine Leser bei Laune zu halten. Die Medienprofis sorgen eben auch dafür, dass einzelne Passagen ihres Lauftextes uns regelrecht ins Auge springen. Der einfache Trick: Im unteren Drittel des Lauftext einfach ein oder zwei Textpassagen in fetter Schrift darstellen. Das suggeriert uns Lesern noch während wir uns mit dem oberen Drittel des ellenlangen Textes befassen: „Ah, da unten steht noch was ganz, ganz Wichtiges!“

Mitten im Lauftext kursiv:

Auch das ist eine gute Maßnahme den Leser beim „abscannen“ eines langen Textes bei der Stange zu halten. Vereinzelt kursiv geschriebene Textpassagen lassen nämlich einen Lauftext viel dynamischer wirken. Vor allem lässt das Wechselspiel zwischen Kursiv- und Grundschrift unseren Lauftext nochmals spannender und abwechselungsreicher erscheinen.

KURZE ZWISCHENÜBERSCHRIFTEN IN GROSSBUCHSTABEN

Auch diese Maßnahme ist aus verschiedenen Gründen sinnvoll. Zum einen erleichtern Sie dem Leser abermals die Orientierung, stellen sozusagen einen weiteren visuell erkennbaren Textbaustein dar, (den man so aber eben nicht mit der Subline verwechselt). Zum anderen kann man diese Zwischenüberschriften aber auch mit dem ein oder anderen wichtigem Schlüsselbegriff ausstatten.

Bildunterschriften:

Ja liebe Blogger, unter Fotos oder sonstigen bildlichen Darstellungen ist eine BILDERKLÄRENDE Unterschrift eigentlich obligatorisch! Bitte bildet Euch nicht ein, dass die Bilder, die Eure Artikel schmücken, automatisch für jeden selbsterklärend sind. Auch ein Urheberrechtsvermerk (Foto: Hans Mustermann) gehört an jedes Urheberrechtlich geschützte Werk. Bildunterschriften sollten sich aber in Textgröße und/oder Schriftart vom Rest des Textdokuments unterscheiden. Sie können gerne recht klein (8 – 10 Punkt) gehalten werden.

Die hier genannten Tipps machen, wie schon erwähnt, lediglich einen kleinen Teil des wichtigen Themas „Typografie im Web“ aus. Ich bin schon jetzt gespannt darauf, wie Götz und Guido meine Hinweise beherzigen. Das hier Geschriebene erhalten sie nämlich als Word-Dokument – völlig unformatiert!

Ich freue mich auf euer Feedback und natürlich auch auf interessante Tipps zum hochinteressanten Thema Typografie!

LG

Bernd Löber

Dipl. Kommunikationsdesigner, Fotograf

Bewerbungsfotos Köln

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Admin: Vielen Dank, Bernd, für diese wirklich praxisnahen Tipps, die wirklich jeder Blogger sofort in die Tat umsetzen kann. Auch hier auf diesem Blog wird man feststellen, dass wir seit ein paar Tagen schon diese Stilelemente einsetzen.

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Die gängigen Bannerformate

computermonitorEs ist so weit! Der Plan steht und die Webseite ist eigentlich schon fast so weit, dass man Sie online stellen könnte. Es fehlt eigentlich nur noch das Werbematerial, unter anderem Banner. Doch welche Bannerformate sollte man zur Verfügung haben?

Jedes Banner, das man beim Grafiker bestellt kostet Geld. Daher sollte man sich genau überlegen, welche Bannerformate man braucht. Soll man das 500×300 Banner für Login-, Logout Werbung oder für eine Splashpage bestellen? Da Login Werbung meistens recht teure Werbeplätze sind, macht dieses Bannerformat wahrscheinlich für die meisten Webmaster nicht so viel Sinn.

Doch es gibt einige Bannerformate, die Sie definitiv nutzen sollten:

- Full-size Banner 468 x 60 Pixel

- Square Button 125 × 125 Pixel

- Skyscraper 120 × 600 Pixel

- Halfsize Banner 234 x 60 Pixel

Dies sind die Formate, die von eigentlich allen Webeiten als Werbung akzeptiert werden. Besonders wenn Sie ein Affiliate Programm betreiben, sollten Sie diese Bannerformate Ihren Affiliates zur Verfügung stellen. Wenn Sie diese Formate im Sortiment haben, wissen Sie also, dass Ihre Affiliates auf jeden Fall Ihre Bannerwerbung auf jeder beliebigen Webseite einbauen können. Doch es gibt natürlich Webseiten, die noch andere Bannerformate unterstützen. Doch Standards ändern sich im Internet schneller als man denkt. So hatte z.B. 2009 (Leider gibt es keine aktuelleren Studien dazu) laut Aussage von Marketing Sherpa nicht DAS Standardbanner mit den Maßen 468 x 60 Pixel, die beste Klickrate sondern das 300 × 250 Format. Daher ist es auch bei den Bannern wichtig, neben den standard Formaten auch immer etwas “exotischere” Formate anzubieten, denn wer anders ist, fällt auf und wer auffällt, der hat richtig geworben.

Daher hier nochmal einige Bannerformate, die Sie zusätzlich zu den Standardbannern nutzen können:

- Wide Skyscraper 160 × 600 Pixel

- Medium Rectangle 300 × 250 Pixel

- Square Pop-Up 250 × 250 Pixel

- Universal Flash Layer 400 × 400 Pixel

- Leaderboard 728 × 90 Pixel

Mit JavaScript können noch PopUp-Werbeflächen auf einer Webseite erzeugt werden. Für diese Werbeflächen haben sich auch einige Standards ergeben. Für PopUp Werbung werden von der IAB das Medium Rectangle mit 300 x 250 Pixel und die folgenden Formate empfohlen:

- Rectangle 180 x 150 Pixel

- Big Rectangle 336 x 280 Pixel

- Vertical Rectangle 240 x 400 Pixel

- Pop-Up 250 x 250 Pixel

Es gibt noch weitere Formate, die aber eine eher untergeordnete Rolle spielen:

- OMS Banner 400 x 50 Pixel

- Vertical Banner 120 x 240 Pixel

- Micro Button 88 x 31 Pixel

- Button 120 x 90 Pixel

- Button 120 x 60 Pixel

- Big Button 130 x 80 Pixel

- Small Button 137 x 60 Pixel

Unter den tausenden Banner, die jeder von uns tagtäglich im Internet sieht, kann ein extravagantes Format oder eine außergewöhnliche Positionierung schon mal den Unterschied zwischen übersehen und gesehen werden ausmachen.

Experimentieren Sie mit den Bannerformaten. Solange Sie die standard Bannerformate dabei haben, sollten Sie sich keine Sorgen darüber machen, ob Ihre Affiliates Ihr Produkt problemlos bewerben können. Versuchen Sie von Ihren Affiliates zu erfahren, welche Banner die besten Klickraten erzielen. Machen auch Sie Tests, welche Banner gute klickraten erzielen und welche eher schlechte Statistiken aufweisen, denn Sie wollen Ihre gebuchten Werbeplätze ja nicht mit “schlechten” Bannern verschwenden.

Wir würden uns über Kommentare zu diesem Thema freuen. Setzen Sie selber Bannerwerbung ein, wenn ja welche Bannerformate haben gute Klickraten, welche schlechte? Gibt es da überhaupt Unterschiede oder ist Ihrer Meinung nach nur Design für den Erfolg eines Banners verantwortlich?

Für Ihren Erfolg,

Götz und Guido

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